klinisch-psychologische behandlung

Die Durchführung klinisch-psychologischer Behandlung ist ausschließlich Klinischen PsychologInnen vorbehalten. Klinische PsychologInnen werden in der Liste des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz geführt und sind zu einer kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung verpflichtet.

Bei der klinisch-psychologischen Behandlung handelt es sich um eine auf wissenschaftlicher Forschung basierende professionelle Unterstützung, welche auf die Bewältigung von psychischen, sozialen oder körperlichen Beeinträchtigungen oder Erkrankungen abzielt.

Klinisch-psychologische Behandlung kann bei Angststörungen, Schmerz, Depression, Aggression, Konzentrationsproblemen, sozialen Problemen, Sexualproblemen, Schlafstörungen, Essstörungen sowie bei verschiedenen Abhängigkeiten (bspw. Alkohol, Nikotin, Drogen, Glücks- und PC-Spiel) hilfreich sein.

 

Die klinisch-psychologische Behandlung schließt an eine sorgfältige klinisch-psychologische Diagnostik an. So kann eine optimale, auf die Person und ihr Bedürfnisse angepasste Behandlung durchgeführt werden. Aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Behandlungsmethoden und Techniken wird die individuelle klinisch-psychologische Behandlung zusammengesetzt.

Das Ziel der klinisch-psychologischen Behandlung ist die Linderung der Symptome, die Bewältigung der Probleme und Belastungen und die ressourcenorientierte Entwicklung neuer Verhaltensweisen.

 

Vor Beginn der klinisch-psychologischen Behandlung wird ein Behandlungsplan und das Behandlungsziel festgelegt. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen können im Einzel-, Paar- oder Gruppensetting klinisch-psychologisch behandelt werden.